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6 Monate später

Sechs Monate später. Gibt es immer noch ein danach? Fühlt sich da noch etwas danach an? Ja - bei mir schon. Ich habe nach wie vor spürbare Vorteile. Vor der Fastenwoche hatte ich immer noch kein Erfolgsgefühl durch den Verzicht auf Zigaretten. Ich hatte am 14. Mai 2009 das Rauchen aufgegeben. 9 Monate später fühle es sich immer noch furchtbar an, wenn ich jemanden rauchen sah. Immer wieder wünschte ich mir, dass der Wunsch wieder anzufangen langsam weichen würde.  Eine Woche nach meiner Rückreise von der Fastenwoche ertappte ich mich zum ersten Mal bei dem Gedanken, dass ich mich wirklich besser ohne Zigaretten fühlte. Von da an fielen mir immer mehr Dinge auf, die ich durch die Entgiftung positiv vermerken konnte; auch meine Zunge war wieder rosa. Oder mein unheimlich grosser Kaffeekonsum. Ich hatte während der Fastenwoche gelernt, dass ich auch ohne Kaffee munter werde, und dass mir Tee auf nüchternen Magen, nicht nur besser bekommt, sondern mir auch viel besser schmeckt. ...

Glaubersalz

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Beschäftigen wir uns doch ein bisschen mit ein paar Fachbegriffen, die mit dem Fasten zu tun haben. Da wäre einmal das Glaubersalz Wir erinnern uns an das bekömmliche Getränk zu Fastenbeginn ;-) Natriumsulfat wurde 1625 von dem Chemiker und Apotheker Johann Rudolph Glauber hergestellt und beschrieben und wird daher auch als Glaubersalz bezeichnet. Er selbst nannte das von ihm entdeckte Salz auch Sal mirabilis und Mirabili. Quelle: Wikipedia Natriumsulfat (Na2SO4, veraltete Bezeichnung Schwefelsaures Natron) ist ein Natriumsalz der Schwefelsäure und setzt sich aus zwei Natriumkationen (Na+) und dem Sulfatanion (SO42-) zusammen. Das Dekahydrat (Na2SO4 · 10 H2O) wird nach dem Chemiker Johann Rudolph Glauber auch Glaubersalz genannt. Auch Karlsbader Salz, das durch Eindampfen von Karlsbader Mineralwasser gewonnen wird, besteht hauptsächlich aus Natriumsulfat-Dekahydrat und wird wie Glaubersalz als Abführmittel eingesetzt. Natriumsulfat wird in Waschmitteln als Füllstoff, in d...

Drei Monate später

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Nach dem ersten sommerlichen Wochenende fühle ich mich gar nicht wohl. Ich bin zu schwer. Ich merke, dass mir die Hitze zu schaffen macht, weil ich zu viel wiege.  Drei Monate nach der Fastenwoche sehne ich mich nach Unterstützung bei dem Problem. Naja - Problem. Problem ist es keines. Aber ich hatte im März in St. Georgen gelernt, dass man auch für solche Fälle Hilfe suchen kann und sie auch bekommt. Eine Fastenwoche buchen geht im Moment nicht. Der Griechenland Urlaub ist gebucht.  Aber müsste da doch etwas hängen geblieben sein? Da hatte ich doch einen Artikel von der GGF (Österreichische Gesellschaft für Gesundheitsförderung) und einer Ernährungsautorin für einen 'schnellen' Detox Tag gespeichert ... GEFUNDEN! Hier ist der Artikel, den ich schon vor meiner Fastenwoche einmal gespeichert hatte: Ihr Detox-Tag Tatsächlich in genau 24 Stunden. „Schon ein einzelner Fastentag verstärkt die Produktion bestimmter Wachstumshormone wie Somatotropin, die für die Zellerneue...

Diashow von St.Georgen

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Zwei Monate später sitze ich zu Hause und lese meine eigenen Zeilen fasziniert. Nachträglich kann ich ohne Übertreibung sagen und schreiben, dass das die Ferien mit dem grössten Wohlfühl- und Erholungsfaktor waren. Ich profitiere täglich davon und überlege schon, wann ich die nächste Fastenwoche einplanen soll. Vielleicht noch vor dem Winter? tausche Kloster gegen Strand Have Fun and LovePeace, VAN.

Die Zeit danach.

Heute ist Karfreitag. 3 Wochen später. Wie erlebte ich die Fastenzeit nach meiner Fastenwoche? Als gläubiger Christ versuche ich jedes Jahr die Fastenzeit zu nützen um auf etwas zu verzichten, das mir schwer fällt. Sich bei Lebensmitteln zurückzuhalten, fiel mir in diesem Jahr viel, viel leichter. Damit meine ich nicht Dinge, die ich so oder so nicht brauche oder schätze. Auch in anderen Situationen fällt mir auf, dass es immer wieder "ohne" geht. Alleine Spazieren gehen ging bei mir bis zur Fastenwoche immer nur mit Musik im Ohr. Heute nütze ich die Stunde um über Vergangenes oder Zukünftiges nachzudenken oder einfach den Tag noch einmal "nachspüren".

4. Entlastungstag

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Sonntag = 4. Entlastungstag Sonntag bedeutet bei uns Bäckerfrühstück mit herkömmlichem Gebäck und Handsemmeln. Es treibt mir nicht die Tränen in die Augen und ich hatte ja schon um 7.30 mein Power-Frühstück, aber schmecken tut's mir schon - das Semmerl.  Mittags entsafte ich eine halbe Ananas, 3 Karotten und 1 Orange. Diesen Vitamincocktail mögen alle. Und Nachmittags ist dann Zeit für ein paar Gedanken über die Fastenwoche. Beginnen wir doch mit dem Stift St. Georgen : Das Kloster, das auch als Bildungshaus fungiert, war intuitiv die richtige Wahl für mein Vorhaben. Das Haus ist exzellent geführt und man hat nicht nur das Gefühl, dass man willkommen ist, sondern auch, dass alles getan wird damit man sich rund um wohl fühlt. Unaufdringlich kompetent. Die Zimmer sind schlicht, aber geschmackvoll eingerichtet. Die Klosterarchitektur spricht für sich selbst und benötigt keine grosse Dekoration. In den neu renovierten Zirbenholzzimmern schläft es sich ganz besonders gut und mein...

Das Seminar.

Das Seminar selbst: Fastenwoche für Gesunde mit Yoga Genau das Richtige für Fastenanfänger. Ich wusste nichts. Wie wenig ich über Fasten wusste wurde mir ja erst vor Ort und während der Woche klar. Ohne Leitung und die Mitfastenden hätte ich es nicht geschafft.